Laut Bericht des Fernsehsender Al Forat sprach der irakische Vizestaatspräsident Adel Abul Mahdi den Hinterbliebenen der Opfer sein Beileid aus und unterstrich in seiner Erklärung, mit den Terrorangriffen an verschiedenen Orten Iraks wolle man Zwietracht stiften und das Leben der irakischen Bürger sowie den politischen Prozess in diesem Land behindern. Der Vize-Staatspräsident hob in dieser Erklärung hervor, die Festigung der Geschlossenheit und die Beachtung der Vorrangigkeit der nationalen Interessen gegenüber den Interessen von Parteien und Gruppen würden zur Ausrottung des Terrorismus und der Verbrecherbanden führen.
Der Hohe Islamische Rat Iraks verurteilte ebenso in seiner Bekanntmachung die Kettenangriffe von gestern in verschiedenen Gebieten des Landes und erklärte, die Terroristen würden jedes Mal ihren versteckten Hass gegen die irakische Bevölkerung offenbaren, weil die Iraker gegen eine Diktatur sind.
In der Erklärung des Hohen Islamischen Rates Iraks heißt es weiter, mit diesen Terroranschlägen wolle man die nationale Einheit ins Schwanken bringen, insbesondere weil sich die Lösung der politischen Krise und der Schritte für die beschleunigte Bildung der zukünftigen Regierung abzeichnet.
Bei den gestrigen Terrorangriffen in verschiedenen
Vierteln Bagdads und den Städten Faludschah, Hilla, Sowairah, Basrah,
Balda und Mossul starben 130 Menschen und wurden 440 verletzt.